2019

Wer die Augen auf die Natur richtet, erlebt unschätzbare Momente des Staunens. Wir teilen diese unvergesslichen Augenblicke mit Ihnen. 

Im Verlaufe des Jahres werden Sie hier weitere Bilder von Naturbeobachtungen aus Eiken und Umgebung geniessen können.

Gämse (Rupicapra rupicapra)

 

Nachwuchs bei den Gämsen. Fotografiert am 15.08.2019 an einem Waldrand in Kaisten. 12 Gämsen, davon 5 Jungtiere. In der Gruppe ein adultes Tier mit deformierten Krucken. Bereits im 2013 konnte ich diese Gämse im Wald beobachten und fotografieren. Eine Publikation über das angebliche "Einhorn" in Kaisten, wurde auch schon in der AZ veröffentlicht.

 

Fotos Gämse:  © Markus Schuhmacher


Wespenbussard (Pernis apivorus)

 

Der Wespenbussard ist ein faszinierender Greifvogel. Seine Nahrung besteht in erster Linie aus staatenbildenden Insekten, z.B. Wespenbruten, aber auch aus anderen Insekten, Reptilien und Amphibien. Er ist seltener Brutvogel im Fricktal und gilt als potentiell gefährdet. Unter WOW-Momente 2018 wurde bereits ausführlich über den Wespenbussard berichtet. Auf den Fotos ist ein Wespenbussard Paar (ein helles Männchen und das braune Weibchen) abgebildet. Bald werden sie ihre lange Reise in den Süden antreten. Die Fotos wurden im August 2019 gemacht.

 

Fotos Wespenbussard: © Markus Schuhmacher


Neuntöter (Lanius collurio)

 

Der Neuntöter oder Rotrückenwürger, wie man ihn auch nennt, ernährt sich hauptsächlich von Insekten. Früher glaubte man, der Würger spiesse immer zuerst 9 Beutetiere auf, bevor er zu fressen beginne. Daher der Name Neuntöter. Der optimale Lebensraum des Neuntöters sind mit Dornhecken durchzogene, extensiv genutzte Wiesen mit reichem Angebot an Insekten. Mit Vorliebe baut er sein Nest in Dornhecken. Der Neuntöter ist ein Zugvogel und überwintert im Süden von Afrika. Die Fotos zeigen ein Neuntöter Paar, fotografiert im Juli 2019 in Eiken. Im 2018 und 2019 konnte in Eiken mindestens je eine erfolgreiche Brut in einer vertraglich gebundenen Hecke (Biodiversitätsförderfläche) nachgewiesen werden. Diese Hecke wird vom Bewirtschafter vorbildlich unterhalten.

 

Fotos Neuntöter: © Markus Schuhmacher


Mäusebussard (Buteo buteo)

 

Der Mäusebussard ernährt sich hauptsächlich von Kleintieren. Vielfach von Mäusen, aber auch Insekten. Die Fotos zeigen einen adulten Bussard der von einer Warte aus Feldgrillen und Mäuse jagt. Die Aufnahmen sind vom 17.05.19 und vom 07.07.19 in Eiken.

 

Fotos Mäusebussard: © Markus Schuhmacher


Mehlschwalbe (Delichon urbicum)

 

Das Schwalbenhaus mit 50 Kunstnestern wurde im April 2015 platziert. Eine Klangattrappe mit Lockrufen der Schwalben im April 2018. Nun im 2019 hat sich der Erfolg eingestellt. Wir sind sehr erfreut. Die Aufnahmen sind vom 26.06.2019.

 

Fotos Mehlschwalben: © Markus Schuhmacher


Mäusebussard (Buteo buteo)

 

Junge Mäusebussarde auf dem Weg zur Selbständigkeit. Vor einigen Tagen haben sie den Horst verlassen und werden noch einige Zeit von den Altvögeln mit Nahrung versorgt. Weit sind ihre Bettelrufe zu hören. Fotografiert am 19.06.2019 in Eiken.

 

Fotos Mäusebussarde: © Markus Schuhmacher

 


Haubentaucher (Podiceps cristatus)

 

Eine unglaubliche Beobachtung am Klingnauer Stausee. Ein Haubentaucher hat einen Wels erbeutet.

Ob der Taucher den Wels tatsächlich verschlungen hat bleibt unklar. Er hat sich mit der Beute ins Schilf verdrückt. Ein Wow-Moment der speziellen Art. Die Aufnahmen sind vom 30.05.2019.


Fressen und gefressen werden:  Zum Nahrungsspektrum grosser Welse gehören auch Wasservögel, z.B. Enten und auch Haubentaucher.

 

Fotos Haubentaucher: © Markus Schuhmacher


Girlitz (Serinus serinus)

 

Dieser hübsche kleine Finkenvogel konnte am 25.04.2019 in Eiken beobachtet werden. Er brütet gerne in Parks, Alleen und Gärten.  Sein spezieller Gesang, der wie das Raspeln von Glasscherben ertönt, hat ihm auch den Namen "Glasschneider" gegeben. 

 

Fotos Girlitz: © Markus Schuhmacher

 


Zauneidechse (Lacerta agilis)

 

Unblutige Kommentkämpfe zwischen zwei männlichen Zauneidechsen. Beobachtet am 20.04.2019 in Eiken. Mehr zu diesem Thema finden Sie unter folgendem Link "Kommentkampf " (Quelle Wikipedia.de).

 

Fotos Zauneidechse: © Markus Schuhmacher  

 

 


Waldohreule (Asio otus)

 

Am helllichten Tag, von Singvögeln gehasst, flog die hübsche Eule vom Boden auf einen Baum und dann in den Wald. Sie hatte versucht eine Amsel zu erlegen, ohne Erflog. Einige Federn musste die Amsel jedoch lassen. Ungewöhnlich bei doch reichem Angebot an Mäusen. Lautstarke Warnrufe diverser Singvögel hatte die Anwesenheit der Eule verraten.

Wichtig für die Waldohreule ist eine strukturreiche Landschaft (Hecken, Feldgehölze, Buntbrachen, etc.) als Übergangszone zum Wald. Ein grosser Teil der Nahrung besteht aus Mäusen. Gerne werden zur Brut alte Krähennester angenommen. Ein eindrücklicher Moment, fotografiert in Eiken am 15.04.2019.

 

Fotos Waldohreule: © Markus Schuhmacher


Turmfalke (Falco tinnunculus)

 

Der Falke sass auf einer Ackerscholle und flog dann tief über den Feldern. Häufig sieht man den zierlichen Falken rüttelnd in der Luft stehen. Dabei hält er Ausschau nach Kleinsäugern, häufig nach Mäusen. Förderungsmassnahmen wie das Aufhängen von Nistkästen beeinflussen die Entwicklung der Art positiv. Aufnahme vom 06.03.2019 in Wallbach.

 

Foto Turmfalke: © Markus Schuhmacher 

Rotmilan mit der Markierung C64 wieder in der Schweiz

 

Rotmilan C64 erhielt seine orangen Flügelmarken im 2014 östlich von Weimar in Thüringen (D) als Jungvogel von Thomas Pfeiffer. 

Er überwinterte in den Jahren 2014/15 und 2016/17 in Eiken (CH). Im 2019 wurde Rotmilan C64 am 09. Januar in der Westschweiz in der Gemeinde Murten (CH) von Adrian Aebischer an einem Schlafplatz gesichtet. Am 17. und 18.02.2019 konnte Milan C64 in Eiken (CH) beobachtet und fotografiert werden. Am gleichen Ort wie in den Vorjahren. Er überwinterte also wieder in der Schweiz.

Erfreuliche Nachricht von Thomas Pfeiffer: Am 25.02.2019 konnte C64 wieder in Thüringen (D) zwei Kilometer westlich von Hammerstedt in der Nähe von seinem Geburtsort gesichtet und fotografiert werden.  

 

Lesen Sie die Geschichte von C64, im nachfolgenden Bericht (PDF-File).

 

Fotos Rotmilan (6 KJ) vom 18.02.19 : © Markus Schuhmacher


Download
Bericht "Markierungen verraten Aufenthaltsorte". Auszug aus der Verbandszeitschrift Milan von Birdlife Aargau (Ausgabe 1/2018)
ROM_Milan_1_18.pdf
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Grauspecht (Picus canus)

 

In der Schweiz kommen 9 Arten von Spechten vor. Einer davon ist der Grauspecht. Der Grauspecht gehört wie der Grünspecht zu den Erdspechten und sucht seine Nahrung häufig am Boden. Er lebt gerne und unauffällig in alten Laubwäldern mit morschen Bäumen. Am besten fällt er durch seine abfallenden Rufreihen auf. Im Bild ein Männchen, erkennbar am roten Fleck auf der Stirn. Beobachtet und fotografiert am 08.02.2019 in Eiken.

 

Foto Grauspecht: © Markus Schuhmacher

Junger Rotmilan fängt Regenwürmer

 

Mit rund 1.60m Spannweite ist der Rotmilan eine eindrückliche Erscheinung. Trotz dieser Grösse ist seine Beutefangleistung gering, besteht die Nahrung doch vorwiegend aus Kleinsäugern, Würmern, Vögeln, Aas und Abfall. Nachfolgende Fotos zeigen einen juvenilen Rotmilan im zweiten Kalenderjahr bei der Jagd auf Würmer. Fotografiert am 15.01.2019 im Fricktal. Geniessen Sie die Fotos!
Fotos Rotmilan: © Markus Schuhmacher

 Waldkauz (Strix aluco)

 

In der Schweiz ist der Waldkauz in Lagen unterhalb 1000m die häufigste Eulenart. Ein grosser Teil seiner Nahrung besteht aus Mäusen. Am Tage sieht man den vorwiegend nachtaktiven Kauz selten.

Die Januarbeobachtung, fotografiert in Schupfart, zeigt den Kauz im Tageseinstand in einem Nistkasten. 

Ein toller Moment!

 

Foto Waldkauz: © Markus Schuhmacher


Schwarzkehlchen (Saxicola rubicola)

 

Im Bild eine Winterbeobachtung eines Schwarzkehlchens in Wallbach. Das Schwarzkehlchen ist regelmässiger Brutvogel in der Schweiz,  jedoch seltener Brutvogel im Aargau. Eine nicht alltägliche Beobachtung.

 

Foto Schwarzkehlchen: © Markus Schuhmacher