Leider gibt es neben den WOW-Momenten auch Negatives. Trotz grossen Bemühungen und Informations-Kampanien für die Natur werden immer noch wertvolle Lebensräume zerstört. Mögliche Gründe sind Unwissenheit, weil sich die Arbeit finanziell nicht lohnt oder einfach weil der Natur kein Platz eingeräumt wird.
Auch diese Momente sind unvergesslich - und schmerzhaft.
Neben all dem Schönen das uns die Natur schenkt, möchten wir auch diese Eindrücke mit Ihnen teilen.
In unserer heutigen Welt sind wir immer mehr von künstlichem Licht umgeben. Strassenlaternen, Werbetafeln, Autoscheinwerfer, Beleuchtungen in unseren Häusern etc. tragen dazu bei, dass die Nächte immer heller werden. Künstliche Lichtemissionen haben sich in der Schweiz in den letzten 25 Jahren mehr als verdoppelt.
Licht hat seine positiven Seiten, jedoch auch seine negativen, vor allem, wenn künstliches Licht nicht gezielt und zurückhaltend eingesetzt wird. Auch in Eiken finden wir Lichtquellen, die ungünstig sind und die Tiere, Pflanzen und nicht zuletzt uns Menschen einschränken.
Die zunehmende Helligkeit hat aber weitreichende Folgen, die vielfach übersehen und unterschätzt werden.
Fotos © André Blättler
Welche Auswirkungen die Umweltverschmutzung Licht hat und was dagegen getan werden kann, haben wir Ihnen in den beiden Flyern zusammengestellt.
Druckempfehlung: Layout - Broschüre
Im Februar 2020 wurde auf dem Schupfarterberg eine unter Labiola-Vertrag stehende Hecke unsachgemäss auf den Stock gesetzt. Kein schöner Moment! Diese Hecke wurde vor Jahren durch den NVE gepflanzt und fachgerecht unterhalten. Aufgrund Labiola-Vertrag hatte der NVE die Unterhaltspflicht abgegeben. Das auf den Stock setzen der ganzen Hecke hat zur Folge, dass die schnell wachsenden Sträucher und Bäume die wertvollen Dornsträucher verdrängen. Vermutlich wird die Hecke, auch in einigen Jahren, den Anforderungen an Qll nicht mehr gerecht. Schade, die Hecke war Brutplatz des Neuntöters. Diese Art ist angewiesen auf Dornhecken.
Was ist ein Labiola-Vertrag:
Labiola Programm (Quelle: Kanton Aargau)
Fotos © Markus Schuhmacher
12.2.2018 - ein schwarzer Tag für Hochstammbäume:
40 Kirschbäume auf dem Schupfarterberg, Eiken, liegen in Reih und Glied.
Hochstammbäume sind wertvoll für die Natur.
Aber sie sind auch äusserst arbeitsintensiv. Und sowohl die Schnittarbeit als auch die Ernte sind nicht ungefährlich.
Hochstammkirschen sind finanziell uninteressant, solange die Mehrarbeit und der Mehrwert für die Natur nicht abgegolten werden. Und da sind auch wir alle gefragt - als Konsumenten.
Fotos © Markus Schuhmacher