2022

Wer Augen für die Natur hat, erlebt wunderbare und unschätzbare Momente des Staunens.

Gerne teilen wir diese unvergesslichen Augenblicke mit Ihnen. 

Wespenbussard (Pernis apivorus)

 

Junger Wespenbussard fliegt am 11.09.2022 Richtung Süden. Beobachtet und fotografiert in Schupfart.

 

Foto Wespenbussard: © Markus Schuhmacher

Grauschnäpper (Muscicapa striata)

 
Beobachtet am 07.07.2022 in einem naturnahen Garten in Eiken.

 

Foto Grauschnäpper: © Markus Schuhmacher

Neuntöter (Lanius collurio)

 

Beobachtet am 23.06.2022 auf einer Hecke in Hellikon.

 

Foto Neuntöter: © Markus Schuhmacher

Mauswiesel (Mustela nivalis)


Beobachtet am 16.Juni 2022 in Kaisten.

Mehrfach überquerte das kleine Wiesel eine stark frequentierte Strasse. Glück gehabt!

 

Foto Mauswiesel: © Markus Schuhmacher

 

Rotmilan (Milvus milvus)

 

Auf einer frisch gepflügten Wiese, konnten in Hellikon am 30. April rund 20 Rotmilane beobachtet werden. 

Grund: Der Pflug brachte eine Vielzahl an Klein-getier  ans Tageslicht (Mäuse, Insekten, Würmer, etc.). Ein gefundenes Fressen für Milane und Mäuse-bussarde. Im Bild ein Rotmilan mit deutlich

gegabeltem Schwanz. Deshalb auch sein Name Gabel-weihe.

Foto Rotmilan: © Markus Schuhmacher

Braunkehlchen (Saxicola ruberta)


Beobachtet am 22.04.2022 in Schupfart in einer Buntbrache.

 

Foto Braunkehlchen © Markus Schuhmacher

Mittelspecht (Leiopicus medius)

 

Mit etwas Glück kann in Eiken neben dem Schwarz-Bunt-Grau- und Kleinspecht auch der Mittelspecht beobachtet werden. So an der geführten Exkursion des NVE vom 13.03.2022. Einen Tag später konnte in Eiken dieser hübsche Specht mit der roten Kopfplatte fotografiert werden.

 

Foto Mittelspecht © Markus Schuhmacher

Kiebitz (Vanellus vanellus)

 

Nach der geführten Exkursion des NVE vom 13.03.2022 entdeckte unsere Exkursionsleitering Luzia Zust auf dem Heimweg diesen seltenen Vogel.

 

Unbeeindruckt von Spaziergängern, Rad- und Autofahrern, hielt er sich direkt neben der Strasse in einem angrenzenden Feld auf. Der hübsche Vogel trägt an beiden Beinen je einen Ring.

 

Ursprünglich ist der Kiebitz ein Bewohner feuchter Flächen. Da diese selten geworden sind, muss er auf Felder und Wiesen ausweichen. Aufgrund intensiver Landwirtschaft und häufiger Mahd sind aber auch diese Bodenbrüter im Bestand gefährdet.

 

Foto Kiebitz © André Blättler

Höckerschwan (Cygnus olor)

 

Am Rheinufer zwischen Stein und Sisseln kann zur Zeit ein Schwanenpaar beobachtet werden. An sich nichts ungewöhnliches. Speziell jedoch, einer der Schwäne hat am rechten Fuss einen Aluring mit der Bezeichnung N MUSEUM PRAHA LB 6112. Abklärungen via National Museum - Bird Ringing Centre, Czech Republic und der Vogelwarte Sempach haben ergeben, dass der Vogel am 26.07.2008 in Hradiste, Bezdekov (Tschechien),  als Nestling oder nicht flügger Jungvogel beringt worden ist. Beringungs- und Fundort liegen 474 Km auseinander. Somit ist der Vogel älter als 13 Jahre. Bemerkenswert, auch die zurückgelegte Distanz, wenn man bedenkt, dass ein Höckerschwan ein Gewicht von rund 10-12 Kg erreichen kann.

 

Fotos Höckerschwan vom 01.01.22 © Markus Schuhmacher


Kernbeisser (Coccothraustes coccothraustes)

 

Dieser grosse und scheue Fink ist im Mischwald zu Hause und ein eher seltener Gast im Garten.

 

Er bevorzugt hohe Bäume in Laub- und Mischwäldern, besucht aber auch Obstbäume. Vor allem mag er Kirschkerne, die er mit seinem grossen und starken Schnabel knackt.

 

Die Aufnahme ist vom 5.1.2022, aufgenommen in einem naturnahen Garten in Eiken. Gut sichtbar ist die merkwürdig geformte Handschwinge.

 

Foto Kernbeisser @ André Blättler