Das Vereinsjahr steht unter dem Motto DIE DUNKLE SEITE DES LICHTS.
Ende November bis Mitte Dezember - Nacharbeiten an den Nisthilfen für Singvögel
Abschlussarbeiten an den Nistkastenrouten 3, 4, und 5
Nachkontrollen
Bei den Kontrollen der Nistkästen werden immer auch Nistkästen vermerkt, die defekt sind oder fehlen, und welche während den Kontrollgängen selber nicht ersetzt werden können.
Route 3 - SECKENBERG und
Route 4 - ELEBERG
Im November bei sonnigem Wetter wurden die zur Nachkontrolle gemeldeten Nistkästen auf Route 3 von André und Lilian ersetzt.
Bei der Nachsuche auf Route 4 wurden die vier vermissten Nistkästen gefunden und ins Magazin gebracht. Kurz darauf wurden die vier wieder platziert.
Route 5 - CHINZ
Am Sonntag 14. Dezember in dickem Nebelgrau wurde die Route durch André, Luzia und Lilian neu bestückt und kartiert. Fehlende Löcher in den Nistkastenböden wurden tags darauf gebohrt durch André und Lilian.
Die Nachkontrollen sind damit abgeschlossen und sämtliche Nistkästen bereit für die neue Brutsaison.
Foto @ LB
1. Dezember, Montag - Spezialeinsatz Reinigung Schwalbenhaus
Herbstputz der künstlichen Nisthilfen beim Gemeindehaus
Ein neuer Rekord!
Das Schwalbenhaus verfügt über 50 künstliche Nisthilfen für Mehlschwalben. Es wurde im April 2015 platziert. Weil die Schwalben lange auf sich warten liessen, wurde im April 2018 eine Klangattrappe mit Lockrufen der Schwalben installiert und prompt erfolgte 2019 die erste Besiedelung. Seit dann werden die Nester alljährlich gereinigt.
Bei trockenem Wetter und angenehmer Temperatur wurde jedes einzelne Nest abgeschraubt, geputzt und wieder montiert. Dank dem eingespielten Team (André/Lilian/Markus) ging das ratz fatz.
Innerhalb einer guten Stunde war der Einsatz beendet.
Lediglich 2 tote Jungvögel und 1 Ei wurden gefunden. Die Belegungsrate freut uns enorm, denn sie ist noch höher als letztes Jahr und bedeutet einen neuen Rekord:
44 Kunstnester waren belegt!
Fotos @MS und LB
15. November, Samstag
Reinigung der Nistkästen und traditioneller Jahresabschluss mit Suppe und Spatz
Nistkastenkontrolle und Schlusshock
Begünstigt von Wetterglück waren die Teams unterwegs, um die Nistkästen auf den vordefinierten Routen zu reinigen. Die Belegungsrate liegt bei 75%, sprich 3 von 4 Nistkästen dienten unseren Singvögeln dieses Jahr als NIstplatz und Kinderstube.
Eine Route war vorgängig von Margrit und Markus bereits kontrolliert worden. Die restlichen Routen konnten bei warmem Wetter und trockenem Boden allesamt zügig abgegangen werden, so dass alle Teams frühzeitig zurück beim Vereinslokal eintrafen.
Die von Thomas vorbereiteten Tische waren schön dekoriert mit Mandarinen, Erdnüssen, Guetsli etc. und luden zum gemütlichen Plausch und zum Naschen ein.
Anschliessend durften die Vereinsmitglieder Suppe mit Spatz geniessen, auch dieses Jahr von Hans wunderbar zubereitet.
Herzlichen Dank allen Mitgliedern, die das Vereinsjahr 2025 mitgeprägt haben.
Fotos © Nicole Rousselle und LB
10. November, Montag - Spezialeinsatz
Beckeneinbau im Naturschutzgebiet „Schmitte"
Aufwertung im Naturschutzgebiet
Heute wurden zwei mit Jute ausgekleidete Hartplastikbecken in der Ruderalfläche verbaut.
Von unschätzbarem Wert waren Mario mit dem Klein-Bagger und Martins Sandlieferungen per Traktor. Aktiv geholfen haben auch Roland, André und Lilian. Unser Präsident Thomas war bei einem kurzen Augenschein vor Ort ebenfalls überaus zufrieden mit dem Resultat.
Abschliessend gab's im warmen Vereinslokal ein Mittagessen mit Wurst, Brot und Salat.
Fotos © LB
Samstag 8. November - Spezialeinsatz Eulenkästen
Kontrolle und Einstreu Waldkauzkästen
Ehrenmitglied Roland, Präsident Thomas und Vorstandsmitglied André haben auch dieses Jahr einige Eulenkästen kontrolliert, geputzt und den Einstreu erneuert.
Dabei wurden auch zwei Hornissennester entfernt. Ein Waldkauzkasten wurde neu platziert. Eine sperrige Sache so eine Leiter - vielen Dank Roland für den Transport.
Foto © Markus Schuhmacher
2. November, Sonntag - Absage aufgrund schlechter Wettervorhersage
Herbstwanderung
Ein gemeinsamer Tag, für einmal ohne Arbeit
Wir wandern miteinander, erfreuen uns an der Natur und geniessen die mitgebrachte Verpflegung aus dem Rucksack gemeinsam am Feuer.
Treffpunkt: 9 Uhr beim Bahnhof Eiken
Dauer: ganzer Tag
Mitbringen: Essen und Getränke, Wanderschuhe, dem Wetter angepasste Kleidung
Foto © LB
18. Oktober, Samstag - Fällt aus aufgrund fleissiger Helfer im Vorfeld
Landschaftspflege im Naturschutzgebiet „Schmitte“
Biotoppflege
Wir bereiten unser Naturschutzgebiet vor auf die kalte Jahreszeit respektive das Frühjahrserwachen im nächsten Jahr: Mähen, Jäten, Zaun freischneiden etc.
Treffpunkt: 9.00 Uhr NVE Vereinsmagazin
Dauer: Bis ca. 13 Uhr
Verpflegung: Wird bereitgestellt
Mitbringen: Handschuhe, robustes Schuhwerk, Regen- resp. Sonnenschutz
Foto Schmitte © LB
20. September, Samstag - Landschaftspflege in den Naturschutzgebieten
Arbeiten in den Naturschutzgebieten „Bruchmet" und „Schmitte"
Grosseinsatz in den Naturschutzgebieten
Wunderbares Wetter, perfekte Planung und Vorarbeiten, viele motivierte Helfer - Freude pur!
Mit einer Truppe von 17 aktiven Helfern kann vieles erledigt werden: Zusätzlich zu den in der Bruchmatt anfallenden Arbeiten konnten auch Pflegemassnahmen in der Schmitte vorgezogen werden. Dies schafft Raum für den anstehenden Einbau neuer Wasserbecken in der Schmitte.
Dank Martins vorgängigen Einsätzen mit dem Balkenmäher war das Schnittgut bereits angetrocknet und damit nicht ganz so schwer.
Und dank Andrés guter Planung und dem Werkhof Eiken waren genügend Arbeitsgeräte und Transportmöglichkeiten vorhanden.
Neben aktiven Vereinsmitgliedern standen auch
6 Grauschnäpper im Einsatz. Deren Hilfe hat sich etabliert und ist eine wirklich grosse Bereicherung.
Als Dank wurde ein Mittagessen serviert, bei schönstem Wetter vor dem Vereinslokal.
HERZLICHEN DANK allen, die in irgendeiner Form zu diesem gelungenen Tag beigetragen haben.
Fotos @ Thomas Wohldmann / Manfred Baumann
29. August, Freitag - Abendexkursion zum Jahresthema
Betrachtung und Besprechung der lokalen Lichtsituation
Licht und Schatten
Mit viel Wetterglück ging's nach einer kurzen Einführung ins Jahresthema "Die dunkle Seite des Lichts" los Richtung Hubertus-Haus.
In der kleinen Gruppe wurde rege diskutiert über die sich aktuell zeigende Lichtsituation.
Zusätzlich blieb auch Platz und Zeit für Erfahrungsaustausch zum Thema Licht, so dass die Zeit verging wie im Flug.
Zum Abschluss verschob sich die ganze Gruppe spontan ins nahe Clubhaus des FC Eiken, wo bei einem Umtrunk weiter angeregt diskutiert wurde.
Danke allen für die spannenden Diskussionen und das grosse Interesse!
Fotos @ Thomas Wohldmann / LB
5. Juli, Samstag - Landschaftspflege/Neophytenbekämpfung
Landschaftspflege im Naturschutzgebiet „Bruchmet"
Kurzer Einsatz bei morgendlilcher Kühle
Bereits am Mittwoch Abend wurde rund um das Gebiet ein Streifen geschnitten, durch Martin mit dem Balkenmäher, und dies bei grösster Hitze.
Die 8 Teilnehmenden beim regulären Einsatz am Samstag waren früh vor Ort und nutzten die morgendliche Kühle. Das Schnittgut wurde eingesammelt und auf Haufen geschichtet.
Das Wasser im Weiher ist glasklar. Einige Algen an der Oberfläche wurden durch unseren Präsidenten Thomas abgefischt. Der Amphibienexperte entdeckte kleine und bereits sehr grosse Larven von Glögglifröschen. So schön - auch in diesem Naturschutzgebiet leben Geburtshelferkröten!
Auch die Neophytenkontrolle war hoch erfreulich:
Es wurden keine invasiven Pflanzen entdeckt.
In der Bruchmatt blüht es aktuell wunderschön. Blut- und Gilbweiderich, Mädesüss, einzelne Lichtnelken etc. bieten vielen Insekten Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten. Das ist wichtig, denn die meisten Wiesen sind bereits geschnitten und das Blütenangebot ist entsprechend klein.
In gemütlicher Runde klang der Einsatz aus mit Salat, Brot, Wurst und kühlen Getränken im Schatten vor dem Vereinsmagazin.
Fotos @ LB
21. Juni, Samstag - Landschaftspflege/Neophytenbekämpfung
Landschaftspflege im Naturschutzgebiet „Schmitte"
Halbtägiger Einsatz im Naturschutzgebiet
Bereits am Vortag wurde das Gebiet auf invasive Neophyten kontrolliert. Die gefundenen Pflanzen wurden von André ausgerissen und im entsprechenden Sack entsorgt. Erst danach kam Martins Balkenmäher zum Einsatz. Gemäss überarbeitetem Pflegeplan wurde dabei nicht alles geschnitten.
Herzlichen Dank allen die mitgemacht haben - jede Hand zählt!
Fotos © Manfred Baumann / LB
13. Juni, Freitag
Spezialeinsatz Montage Waldkauzkasten im Wygarte
Biodiversität macht Freude!
Das riesengrosse Angebot an Lebensräumen und Nisthilfen für Insekten, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere wie Igel am Eiker Südhang Chinz wurde weiter ausgebaut.
Neu steht auch einem Waldkauzpaar wieder ein Nistkasten zur Verfügung. Wir hoffen auf baldige Besiedelung mit ganz viel flauschigem Nachwuchs.
Danke Edgar für die vielen wertvollen und wunderschönen Naturnischen im Garten!
Der erst vor kurzem angelegte Teich wurde innert kürzester Frist von einer Gelbbauchunke besiedelt. Plattbauchlibellen als Pionierart haben dieses Jahr bereits Eier abgelegt.
Mauereidechsen, Käfer, Wildbienen und Ringelnattern schätzen die vielen unterschiedlichen Kleinstrukturen.
Die extra gepflanzten Fenchel im Hochbeet haben ihre Funktion erfüllt, denn Schwalbenschwanz-Raupen haben sich daran vollgefressen und bereits verpuppt.
Foto © LB
16. März, Sonntag
Naturspaziergang zum Frühjahrserwachen
Morgendlicher Natur-Genuss
Regenfrei, aber bei kühlfeuchtem Wetter fanden 9 Personen den Weg zum Waldhaus.
Die Rangerin, Feldornithologin und Juraparkführerin Luzia Zust führte durch den Waldspaziergang.
Einleitend wurden die verschiedenen Etagen eines Waldes und deren Bewohner erläutert.
Auf der anschliessenden gemütlichen Runde durch den Hardwald konnten 29 Vogelarten eindeutig identifiziert werden, entweder durch Sichtung oder Gesang. Dabei auch der seltene Mittelspecht, der auf alte Eichen angewiesen ist und deshalb im Hardwald ein zu Hause findet. Schön auch die ersten Frühjahrsblüher im Wald und Pilze, die Totholz besiedeln.
Ziel dieser Exkursion war es, den Teilnehmenden ein Gefühl für die unterschiedlichen Lebensräume und ihre Bedeutung zu vermitteln, gleichzeitig aber auch die Freude am gemeinsamen Naturerlebnis zu fördern. Es geht nicht nur um Wissen, sondern auch um die emotionale Verbundenheit mit der Natur.
Was wir lieben, schützen wir auch!
Einstimmig wurde beschlossen, das Mittagessen vom Grill vom Waldhaus ins Vereinsmagazin zu verschieben, wo einmal mehr ein gemütlicher Schlusshock im Trockenen und Warmen genossen wurde.
Fotos © Markus Schuhmacher / LB
7. Februar 2025, Freitag
52. Ordentliche Mitgliederversammlung
Ort: Pfarreizentrum Eiken.
19.00 Uhr öffentlicher Vortrag zum NVE Jahresthema 2025: Die dunkle Seite des Lichts
20.00 Uhr NVE GV 2024 mit Verpflegung (Anmeldung notwendig)
18. Januar, Samstag und Heckenschnitt bis Ende Januar
Spezialeinsatz für Kopfweidenschnitt und Heckenpflege im Naturschutzgebiet „Bruchmatt“
Kopfweidenschnitt
Unsere Flechtmeisterin Nicole braucht Material! So kam François zum Einsatz, der gekonnt mit der Heckenschere hantierte. Startschuss für die Heckenpflege, die bis Ende Januar abgeschlossen wurde.
Damit blieb mehr Zeit für die Auswahl der begehrten Weidenzweige. Die ergiebige Ernte kann sich wirklilch sehen lassen.
Und der Frühling steht in den Startlöchern:
Die erste Sumpfdotterblume blüht schon!
16. Januar, Donnerstag
Aufräumen Schnittgut im Naturschutzgebiet „Schmitte“
Häckseln
Dank dem grossen Häcksler vom Werkhof Eiken, Martins Traktor und der tatkräftigen Mithilfe der aufgebotenen Vereinsmitglieder ging das Aufräumen Ratz Fatz.
Die vorgängig geschnittenen Äste wurden erst schön in Reihe gebracht und danach gehäckselt.
So konnte das Schnittgut im Naturschutzgebiet verbleiben und das ist gut so.
Foto Schmitte @ LB
Früh im Januar
Heckenschnitt im Naturschutzgebiet „Schmitte“
Winterruhe?
Ja - aber nicht für unseren fleissigen Landschaftsgärtner François!
Schon in den ersten Januartagen wurden die anfallenden Schnittarbeiten im Naturschutzgebiet „Schmitte“ erledigt.
Dabei kam erstmals der überarbeitete Pflegeplan zum Einsatz. Dieser sieht vor, dass jedes Jahr ein Drittel der Hecken zurückgestutzt wird. Ein voller Turnus ist damit jedes dritte Jahr erreicht. Ziel ist eine möglichst naturverträgliche Pflege.
Zu Beginn des neuen Schnittregimes wurden vor allem die schnellwachsenden Sträucher geschnitten.