Wer Augen für die Natur hat, erlebt wunderbare und unschätzbare Momente des Staunens.
Gerne teilen wir diese unvergesslichen Augenblicke mit Ihnen.
Grünspecht (Picus viridis)
Ein hübsches Grünspecht-Weibchen auf Nahrungssuche. Regelmässig in den Eiker Gärten im Niederfeld zu sehen.
23.12.2025
Text/ Fotos: © Markus Schuhmacher
Wanderfalke (Falco peregrinus)
Junges Wanderfalken-Weibchen sitzt hoch oben auf einem Strommast und startet über eine Distanz von einigen hundert Metern einen Jagdflug Richtung Osten. Kommt mit einem erbeuteten Star zurück und rupft diesen auf dem Mast. Ein weiterer Wanderfalke (adult, wohl auch ein Weibchen) attackiert lautstark den Jungfalken. Dieser flüchtet mit der Beute Richtung Norden. WF ad. sitzt noch eine Weile auf dem Mast und fliegt dann Richtung Süden weg. Ein spezieller WOW-Moment.
20.12.2025
Text und Fotos Wanderfalke: © Markus Schuhmacher
Turmfalke (Falco tinnunculus)
Etwas dünn ist der Ast, den sich das Turmfalken-Männchen da als Warte ausgesucht hat. Er findet aber trotzdem noch eine bequeme Haltung, um nach Mäusen Ausschau zu halten.
09.12.2025
Text und Fotos Turmfalke: © Markus Schuhmacher
Buntspecht (Dendrocopos major)
Hübsches Buntspecht Männchen mit rotem Fleck am Hinterscheitel/ Nacken. Beobachtet in einem Baumgarten auf den Jurahöhen in Hellikon.
23.11.2025
Text und Foto Buntspecht: © Markus Schuhmacher
Locken im Winterwald - wenn Eishaare auf Ästen wachsen
In den vergangenen Tagen hat die Winterkälte Einzug gehalten. Die frostigen Temperaturen sorgten für ein Naturphänomen der besonderen Art im Winterwald.
Haareis, auch Eiswolle genannt, wie Zuckerwatte sieht es aus am Totholz, ist kein Pilz, sondern eine Form des Eises, das sehr kurzlebig zu bestaunen ist. Wie eine Mähne aus filigranen Eishaaren überzieht es das Totholz, bizarr und faszinierend. Es ist eines der wohl schönsten und seltensten Naturphänomene. Bei geeigneten Bedingungen wächst die eisige Pracht aus dem flüssigen Wasser, welches sich im morschen Holz befindet. Aus kleinen Poren tritt das Wasser aus, gefriert und zieht weiteres Wasser aus den Poren nach. Die dünnen Eisfäden entstehen innerhalb weniger Stunden über Nacht und wachsen bis zu zehn Zentimeter.
Text und Foto Haareis 20.11.2025: © Luzia Zust
Wanderfalke (Falco peregrinus)
Zwischen Eiken und Schupfart hielt sich regelmässig ein Wanderfalke auf. Er sass vornehmlich hoch oben auf Strommasten. Ein kräftiges adultes Weibchen. Im Bild ruhend auf dem Mast mit vollem Kropf nach erfolgreicher Jagd.
15.11.2025
Text und Fotos Wanderfalke: © Markus Schuhmacher
Reh (Capreolus capreolus)
Ein hübscher Rehbock steht aufmerksam an einem Waldrand in Schupfart. Das Gehörn wird zwischen Oktober und November abgeworfen und wächst wieder nach. Eine Stange fehlt bereits. Auch hat er grösstenteils die Decke (Fell) ins Winterkleid verfärbt.
24.10.2025
Text und Foto Rehbock: © Markus Schuhmacher
Rosaflamingo (Phoenicopterus roseus)
Seit dem 05.09.2025 halten sich 20 Rosaflamingos am Klingnauer Stausee auf. Ein Besuch lohnt sich:
Rarität Rosaflamingo am Klingnauer Stausee
08.10.2025
Foto Rosaflamingo: © Markus Schuhmacher
Wiedehopf (Upupa epops)
Am 18. September konnte in Eiken über längere Zeit ein rastender Wiedehopf beobachtet werden. Der Wiedehopf ist ein Zugvogel und überwintert im Süden. So zum Beispiel südlich der Sahara in Afrika, oder auch in Südspanien.
Entdeckt hat der seltene Vogel Nadine Brutschi.
An dieser Stelle einen Dank an Nadine und Stefan Brutschi für das Melden dieser Art.
Text und Foto Wiedehopf: © Markus Schuhmacher
Rastende Vögel auf dem Vogelzug
Zu den Zugzeiten können interessante Beobachtungen gemacht werden. So zum Beispiel auf den Jurahöhen bei Schupfart; Schafstelzen, Distelfinken in Buntbrachen, Steinschmätzer, Braunkehlchen. Im Sisslerfeld rastende Kiebitze und Gartenrotschwänze. Immer wieder schöne Momente!
Text und Fotos Schafstelze, Distelfink, Steinschmätzer, Braunkehlchen, Kiebitz und Gartenrotschwanz: © Markus Schuhmacher
Flussregenpfeifer (Charadrius dubius )
Ein spezielles Highlight. In diesem Jahr eine erfolgreiche Brut des seltenen Regenpfeifers in Eiken.
Der Flussregenpfeifer gehört in der Schweiz zu den stark gefährdeten Arten.
Sein Lebensraum sind Seen, Feuchtgebiete, Fliessgewässer, Kulturland und Kiesgruben.
Fotos Flussregenpfeifer: © Markus Schuhmacher
Turteltaube (Streptopelia turtur )
Eine seltene Turteltaube konnte während der Brutzeit in Eiken beobachtet werden. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Sämereien und Wildkräutern. Sie sind Zugvögel und überwintern südlich der Sahara.
In der Tat ein WOW- Moment!
Foto Turteltaube: © Markus Schuhmacher
Gelbbauchunke (Bombina variegata )
Seit dem 08.07.2025 ist die Gelbbauchunke zurück im privaten Weiher beim Weingarten. Deren Rückkehr ist ein überaus positives Zeichen für die ökologische Qualität des Lebensraums.
Diese seltene Amphibienart ist stark gefährdet und stellt hohe Ansprüche an ihren Lebensraum – insbesondere an temporäre, besonnte Kleingewässer mit wenig Vegetation.
Foto Gelbbauchunke: © Edgar Schuhmacher
Grünspecht (Picus viridis)
Frau Grünspecht mit ihrem Nachwuchs beehrte einen naturnahen Garten. Beobachtet am 23. Juni 2025 in Eiken.
Fotos: © André Blättler
Schwarzkehlchen (Saxicola rubicola )
Hübsches Schwarzkehlchen-Paar. Beobachtet am 13. Mai 2025 in Zeiningen.
Fotos Schwarzkehlchen: © Markus Schuhmacher
Seltene Pflanzen und Insekten
Das Naturschutzgebiet Hesseberg oberhalb Effingen gehört Pro Natura. Die sonnige Lage und der karge Boden bieten seltenen Arten ein zu Hause.
Alle Fotos stammen vom 8. und 9. Mai 2025.
Orchideen: Spinnenragwurz, Breitkölbchen, Waldvögelein, Knabenkräuter
Insekten: Schmetterlingshaft (Netzflügler).
Fotos: © André Blättler / Lilian Brunner
Waldkauz (Strix aluco )
Farblich gut getarnt, sitzt der Kauz in einem alten Baum (Tageseinstand). Fotografiert am 18.04.2025 in einem Waldstück in Frick.
Foto Waldkauz: © Markus Schuhmacher
Turmfalke (Falco tinnunculus)
Turmfalkenpaar im Nistkasten (16.04.2025). Um die mögliche Brut nicht zu stören, wurde der Nistkasten provisorisch repariert, so dass der Boden nicht mehr rausfallen kann. Nach der Brut sollte der Kasten ersetzt werden.
Fotos Turmfalke: © Markus Schuhmacher
Rotmilan (Milvus milvus)
Rund 15 Rotmilane erbeuteten aus einer frisch gepflügten Wiese Regenwürmer. Bis zu 3 Millionen Regenwürmer können pro Hektare Grünfläche vorkommen. Der Pflug brachte viele von ihnen zu Tage. Diesen Service haben die Milane genutzt.
Fotos Rotmilan: © Markus Schuhmacher
Rohrweihe (Circus aeruginosus)
Am 01. April 2025 zog eine Rohrweihe tief über die Jurahöhen bei Schupfart. Auf ihrem Weg Richtung Osten, musste sie gegen den Wind und einige aufdringliche Krähen ankämpfen.
Foto Rohrweihe: © Markus Schuhmacher
Turmfalke (Falco tinnunculus)
Geduldig beobachtet der kleine Falke sein Umfeld. Beobachtet am 02.03.2025 auf einer Anhöhe in Obermumpf.
Foto Turmfalke: © Markus Schuhmacher
Kiebitz (Vanellus vanellus)
In Obermumpf konnten am 23.02.2025 zwanzig Kiebitze beobachtet werden. Sie legten auf ihrem Zug in die Brutgebiete eine kurze Rast ein.
Foto Kiebitz: © Markus Schuhmacher
Reh (Capreolus capreolus)
Im Herbst und Winter trifft man Rehe häufig in kleinen Gruppen, bzw. Sprüngen an. Diese lösen sich dann im Frühling wieder auf. Sie sind dann viel einfacher zu beobachten.
Schöne Momente!
Fotos Rehe: © Markus Schuhmacher